Sabine Goetz

 
Die Sopranistin Sabine Goetz erhielt ihre Ausbildung in Mainz und Mannheim. Wichtige Ratgeber waren Prof. Katharina Dau, Prof. Claudia Eder, Kai Wessel und Ulrich Eisenlohr. Schon im Studium war sie Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe. Als Opernsängerin war sie u.a. in Aachen, Mannheim, Kassel, Braunschweig und Heidelberg engagiert - vor allem für Barockopern und auch in Mozart-Opern (als Pamina und Susanna).

Ihre besondere Liebe aber gilt der Kammermusik - einerseits in Programmen mit barocken Originalinstrumenten, andererseits auch in Liederabenden. Als Konzertsängerin arbeitete sie bereits mit Barockensembles wie Cantus Cölln unter Konrad Junghänel, L’Arpa Festante, dem Concerto Grosso von Reinhold Friedrich, der Lautten Compagney, Les Talents Lyriques und der Akademie für Alte Musik Berlin. CD-Produktionen für Harmonia Mundi France, Profil (Günter Hänssler) und accent records dokumentieren ihre Vielseitigkeit. Konzerteinladungen führten sie in die Alte Oper Frankfurt, in die Kölner Philharmonie, in die Laeiszhalle Hamburg, zu den Händel-Festspielen in Halle, zu den Mahler-Festwochen in Toblach, nach Paris, Italien, Portugal, Polen und Kolumbien.

Neben der künstlerischen Tätigkeit gewinnt die gesangspädagogische Arbeit für Sabine Goetz immer mehr an Bedeutung. Im Herbst 2014 leitet sie einen Workshop an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, und im Kulturquadrat R7 in Mannheim bereitet sie junge Sängerinnen und Sänger auf die Aufnahmeprüfung oder auf Wettbewerbe vor.
Seit Beginn des Wintersemesters 2014/15 unterrichtet sie in der Chorakademie des Collegium musicum an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.