Julio Fernández


 
Nach dem Gesangsstudium am Conservatorio Superior de Música in Madrid kam Julio Fernández nach Deutschland, um bei Prof. Roland Hermann, Prof. Maria Venuti, Prof. Hartmut Höll, Prof. Mitsuki Shirai und Peter Nelson an der Karlsruher Musikhochschule seine Studien fortzusetzen. Weitere Kurse folgten bei Alfredo Kraus, Teresa Berganza, Elisabeth Schwarzkopf, Aldo Baldin und Gérard Souzay. Seine Konzerttätigkeit in Spanien, Italien, Deutschland, Österreich, Tschechien, Frankreich, der Schweiz, Russland und der Türkei führte ihn mit vielen bekannten Solisten zusammen. Er wirkte außerdem bei zahlreichen Rundfunk-, CD- und Fernsehproduktionen mit. 1994 gewann er beim Internationalen Hugo Wolf-Wettbewerb in Stuttgart den dritten Preis.

Julio Fernández ist in vielen Opernpartien präsent, als Tamino in Baden-Baden, als Soldat in Der Kaiser von Atlantis von V. Ullmann in Karlsruhe, Nordhausen und Wien. Für 1995/1996 wurde er an die Staatsoper Stuttgart mit der Partie des Studenten in Weills Der Ja-Sager und Bredemeyers Der Nein-Sager, als Malcom in Verdis Macbeth und in Die Liebe zu den drei Orangen von Prokofiev verpflichtet. Weitere Stationen sind ab 1997 in Hamburg Der glühende Feuerofen von Britten, Die Fledermaus in Baden-Baden, The Fall of the House of Usher von P. Glass in Stuttgart und Essen und Wagners Meistersinger von Nürnberg in Stuttgart.
Von 1995 bis 2007 gab er Meisterkurse in Spanien.

Von 1998-2003 war Julio Fernández zunächst Lehrbeauftragter am Collegium musicum der JGU, seit 2003 ist er hier als künstlerischer Mitarbeiter angestellt und konzertiert regelmäßig mit Chor und Orchester der JGU. Er ist der organisatorische Leiter der Chorakademie und ist für die Einstudierung des Chores mit verantwortlich.