Frank Wittmer

Frank Wittmer stammt aus der Südpfalz. Dem Studium der Musikwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gehen bereits parallel zu seiner Schulzeit sowohl Violinunterricht (Prof. Herbert Burry) als auch die Ausbildung zum Kirchenmusiker/Kantor voraus (C-Examen am Bischöflichen Kirchenmusikalischen Institut Bistum Speyer).

Seinem Interesse an Sprache und Literatur kann er in den Nebenfächern Germanistik und Komparatistik folgen, und weitere akademische Beschäftigungen über die Regelstudieninhalte hinaus kommen ihm für fächerübergreifendes Denken und interdisziplinäre Methodik zugute: Filmwissenschaft; Liturgiewissenschaft; Musikphänomenologie bei Sergiu Celibidache; Judaistik bei Leo Trepp; Kunsttheorie/Ästhetik bei Jörg Zimmermann; Stiftungsprofessur-Veranstaltungen bei Peter Ruzicka ("Zweite Moderne") und bei Jan Philipp Reemtsma ("Vertrauen und Gewalt").
Ein Studienaufenthalt in den USA (Sommer-Stipendium an der Boston University) setzt einen zusätzlich bereichernden Akzent, sowohl sprachlich als auch kulturgeschichtlich.

Parallel zum Studium entwickelt Frank Wittmer eine ausgedehnte Tätigkeit als freier Journalist für verschiedene Printmedien – daneben auch als Organist und Chorleiter. Hinzu kommen literarische Veröffentlichungen, Lesungen, Vernissagen, Vorträge und Jury-Tätigkeit (u.a. beim Weltmusik-Wettbewerb Creole Südwest 2008/09).

An der Universität Mainz arbeitet Frank Wittmer zunächst beim interdisziplinären DFG-Projekt Gesangbuchbibliographie unter Leitung von Prof. Hermann Kurzke. Nach Beendigung dieses Forschungsprojektes wechselt er 2008 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an das Collegium musicum. 2009 und 2010 wird er daneben in Teilzeit von der Universität Mainz abgeordnet an das Zentrum für Umwelt und Kultur im Kloster Benediktbeuern (Oberbayern) als Leiter des dortigen Kulturbüros.