Christiane Bergmann

 
Christiane Bergmann wuchs in Frankfurt am Main auf und bekam in der dortigen Jugendmusikschule ihren ersten Geigenunterricht im Alter von neun Jahren. Nach dem Abitur studierte sie zunächst ebenfalls in Frankfurt Musikwissenschaften, entschied sich allerdings, weil ihr das eigene Musizieren im Rahmen des Studiums viel zu kurz kam, nach dem Grundstudium dafür, das Instrumentalpädagogikstudium mit Violine als Hauptfach aufzunehmen, das sie bei Prof. Alois Kottmann 1989 mit dem Staatsexamen abschloß.

Schon während des Studiums spielte sie regelmäßig Bratsche, nahm Unterricht bei Alfred Breith und besuchte nach dem Examen die Orchesterschule von Wolfgang Hock. Kammermusikkurse (u.a. bei Hubert Buchberger sowie dem Mandelring-Quartett) folgten.

Christiane Bergmann ist neben ihrer Musiklehrertätigkeit freischaffende Musikerin, wirkt in unterschiedlichen Kammermusikensembles mit und ist Mitglied der Darmstädter Philharmonie Merck, der Frankfurter Sinfoniker und der Kammerphilharmonie Rhein-Main. Daraus ergibt sich eine rege Konzerttätigkeit mit einem breitgefächerten Repertoire von Kammermusik, Kirchenmusik, sinfonischer Musik und Opern bis hin zu Operetten, Filmmusik und Musicals, unter anderem auch mit Konzerten im Rahmen von Konzertreisen nach Berlin, Frankreich, Italien, Spanien, Mexiko, Brasilien, Südkorea und Indien. Als Solobratschistin spielt sie seit 1996 in der Frankfurter Orchestergesellschaft und ist seit dem Sommersemester 2010 Dozentin beim Collegium Musicum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.