Händel: "Alexander’s Feast" 16.+17.05.26

Georg Friedrich Händel (1685-1759):
Alexander’s Feast, or: The Power of Music (HWV 75)

 

Ausführende:

Theresa Klose, Sopran
David Jakob Schläger, Tenor
Christoph Kögel, Bass

Gutenberg-Kammerchor
Neumeyer Consort

Leitung: Felix Koch

 

Samstag, 16. Mai 2026
Auferstehungskirche Mainz
Am Fort Gonsenheim 151 (Nähe SWR Funkhaus)
55122 Mainz
Beginn: 19:00 Uhr
Einlass und Abendkasse ab 18:15 Uhr
Tickets für Mainz über "Ticket regional"

 

Sonntag, 17. Mai 2026
Katharinenkirche Frankfurt/M.
Zeil 131 (An der Hauptwache)
60313 Frankfurt/M.
in Kooperation mit dem Forum Alte Musik Frankfurt am Main e.V.
Beginn: 18:00 Uhr
Einlass und Abendkasse ab 17:15 Uhr
Tickets für Frankfurt über "Ticket regional"

 

Eintritt jeweils
25,- € | 15,- € ermäßigt

Vorverkauf nur über Ticket regional:
www.ticket-regional.de   (0651 / 97 90 777)

An der Abendkasse nur Barzahlung möglich!

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Eines der bedeutendsten Oratorien von Georg Friedrich Händel – ein klingendes Lob der Musik selbst, doch allzu selten zu hören: „Alexander’s Feast, or: The Power of Music“, 1736 in London uraufgeführt.
Den Text hat der Librettist Newburgh Hamilton auf der Grundlage der berühmten Ode von John Dryden aus dem Jahre 1697, die für das Fest der Heiligen Cäcilia geschrieben wurde, für Händel arrangiert. Der Komponist hat daraus ein großangelegtes, prachtvolles Werk geschaffen, das zwischen den Gattungsgrenzen von Kantate und Oratorium changiert und neben (damals) berühmten Arien vor allem dem Chor ausgedehngte, anspruchsvolle und äußerst effektvolle Aufgaben überträgt.
Die Ode besingt das Festbankett von Alexander dem Großem nach dem Sieg über die Perser; sein Barde Timotheus steuert mit der Macht seines Gesangs die Stimmung des Heerführers und des Festes, bewegt alle Gemüter und Handlungen. Doch in einem konzeptionellen Bogenschlag, der die klassische Antike mit barocker Spiritualität versöhnlich verbindet, gebührt die letzte musikalische Krönung Cäcilia, der christlichen Schutzheiligen der Musik.

Es musizieren neben den Solisten der Gutenberg-Kammerchor, der als Auswahlensemble der Universität Mainz mittlerweile überregionale und internationale Beachtung findet, und das im Rhein-Main-Gebiet beheimatete Neumeyer Consort, eines der führenden Barock-Ensembles mit historischen Instrumenten.

Mitreißende barocke Klangpracht in authentischem Gewand!

 

Pressestimmen zum Gutenberg-Kammerchor:

„Die Erfolgsgeschichte dieses Ensembles ist beachtlich … zeigt eine beeindruckende Entwicklung: Nach Konzerten mit Bachs Weihnachtsoratorium im Gründungsjahr [2013] reiste der Kammerchor bereits 2014 mit der H-Moll-Messe nach Südafrika. Man gastierte 2016 in der Konzertreihe der Berliner Gedächtniskirche und 2019 bei den Tagen Alter Musik im Saarland. … Auch die Liste der bisherigen Partner liest sich wie ein Who-is-Who der Alten-Musik-Szene: Countertenor Andreas Scholl, Bassbariton Klaus Mertens, der frühere Leiter von Cantus Cölln Konrad Junghänel oder Bach-Spezialist Masaaki Suzuki. Stets musiziert man mit dem von Felix Koch mitgegründeten Neumeyer Consort, einem professionellen Barock-Orchester.“
(Allgemeine Zeitung Mainz, Juni 2023)

 

Mit musikwissenschaftlicher Expertise und interpretatorischer Sicherheit präsentieren unter seiner [Kochs] Leitung der Gutenberg-Kammerchor und das Neumeyer Consort eine neue Version des letzten Mozart-Werks, transparent und engagiert, sakral und feurig. (...) … wäre nur halb so effektvoll, hätte der Gutenberg-Kammerchor nicht die nötige Präzision und klangliche Kontrolle, um dem weiten Hall der Basilika [Benediktbeuern] entgegenzuwirken. (…) … ein Glücksfall ...“
(Süddeutsche Zeitung, September 2019)

 

„Dass Koch (…) seine Ensembles durch jahrelange Erfahrung bestens auf die hallreiche Akustik des Domes eingestellt hat, zeigt sich in solchen polyphonen Sätzen besonders: in der gut durchhörbaren, schlanken und wendigen Gestaltung des Chores. … Das Neumeyer Consort stützte und ergänzte den von jungen sowie zahlreichen Männerstimmen geprägten Chorklang in stimmiger Balance mit den prägnanten Klangfarben der alten Instrumente. Insgesamt resultierte daraus eine sehr geschlossene Interpretation … gleichermaßen stilgerecht.“
(Frankfurter Allgemeine Zeitung, November 2019)

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